Willkommen beim Geschichtsverein Egelsbach e.V.

 

Neues vom Geschichtsverein:

Der für Freitag, den 02.11.2018 vorgesehene Vortrag „zur Einstimmung auf die Adventszeit“ entfällt wegen Terminproblemen des Vortragenden ersatzlos. Der Freitag wird deshalb als „Babbelowend“ genutzt und bietet ab 19:30 Uhr in der „Gud Stubb“ (Lutherstraße) Gelegenheit zum Austausch und zur Information.

Neue Ausstellung über Religionsstifter des Bahá’í-Glaubens
Bahá’í-Gemeinde lädt zum Abschluss eines besonderen Jahres - zum 200. Geburtstag des Religionsstifters – zu einer Ausstellung im Arresthaus in Egelsbach ein. Beginn der Ausstellungsreihe ist am 07. Oktober 2018.

 

  • 2018-08-239: Vortrag durch Wilhelm Ott: Die Koberstadt - ein Dreiherrschaftswald

Von Grenzen, Grenzsteinen und mehr

Freitag, 7. September 2018, 19:30 in der Gut Stubb, Lutherstraße 15, 63329 Egelsbach

Referent: Wilhelm Ott

Über die Koberstadt, dem Waldgebiet östlich von Egelsbach, ist schon viel geschrieben und vorgetragen worden, trotzdem gibt es noch Fakten, die auch dem Geschichtsinteressierten nicht oder nur ansatzweise bekannt sind. Der Referent wird die Zuhörer in weniger bekannten Sachverhalte des geschichtsträchtigen Areals einführen: Wieso gibt es eine Isenburger, Hanauer und Darmstädter Koberstadt, wie verliefen die Grenzen, welche Änderungen ergaben sich im Laufe der Jahrhunderte? Wieso gehörte ein Teil der Koberstadt zur Dietzenbacher Gemarkung? Wie wurde das Schloss Wolfsgarten mit Wasser aus der Koberstadt versorgt, welche Rolle spielte Egelsbach bei der Wasserversorgung des Ludwigsbrünnchens, wie kam Egelsbach zum Gemeindewald in der Koberstadt? Natürlich werden auch exemplarisch Bilder von interessanten Grenzsteinen aus der Koberstadt vorgestellt.

Wilhelm Ott ist Grenzsteinobmann für die Landschaft Dreieich und Vorsitzender der Freunde Sprendlingens. Er betreibt die lokalhistorische Website www.steine-in-der-dreieich.de

 

  • 2018-05-29: Neue Ausstellung „es war einmal …“, ein Spaziergang durch das alte Egelsbach

 

 

 Über ein Jahr lang waren Wolfgang Werkmann und Edgar Kraft in den Katakomben und Archiven des Geschichtsvereins unterwegs. Jede Menge Folianten und Fotoalben wurden gewälzt auf der Suche nach interessanten alten, neusten Nachrichten von und über Egelsbach.

Nun ist Egelsbach keine Großstadt mit einer Vielzahl unentdeckter Fotografien, Anekdoten und Geschichten. Trotzdem sind Wolfgang Werkmann und Edgar Kraft fündig geworden und haben eine ganze Reihe alter, bemerkenswerter und auch faszinierender Aufnahmen und Ereignisse „ausgegraben“.

Bisher nicht bekannte Schnappschüsse, auch Motive, die man schon einmal irgendwo gesehen hat und bei denen sich jeder gerne erinnert nach dem Motto: „weißt Du noch?

Es wäre keine Ausstellung des Geschichtsvereins Egelsbach, fehlten Bilder von Schloss Wolfsgarten. Dieses Mal geht es um Jäger, die in und um Egelsbach unterwegs waren - Wolfsgarten entstand als Jagdschloss und zeugt von der Jagdleidenschaft seiner Erbauer.

Aber auch Alltägliches wird gezeigt, die Egelsbacher Hausdamen auf Schloss Wolfsgarten Anfang des 20. Jahrhunderts oder der Großherzog mit seinem Fahrer Laun und dem nagelneuen Opel, Baujahr 1907. Übrigens, eine Fotografie aus dem Langener Stadtarchiv, Danke an den Leiter, Herrn Gött.

„Ein Zeppelin, ein Zeppelin ist auf dem Flugplatz gelandet", viele kennen noch die Aufregung, als der erste Zeppelin Ende der 1950er Jahre in Egelsbach landet.

Neuste Bilder von Tage, aufgenommen bei Ankunft und Abfahrt des Zaren am Egelsbacher Bahnhof.

Von der evangelischen Kirche, um deren Abriss es in den 1960er Jahren hitzige Diskussionen gibt. Wie wir alle wissen, die nötigen 300.000 DM wurden investiert und der Holzwurm konnte gerettet werden, Gott sei Dank.

Schnappschüsse vom ersten Autounfall auf der Chaussee.

Begebenheiten von gestern halt.  Und ergänzend zu jedem Ereignis aus früheren Zeiten ein Foto von heute. Ausgezeichneter Vergleich der Schauplätze und natürlich informativer Hinweis für alle, die das alte Dorfleben in Egelsbach (noch) nicht kennen.

Dies und andere Motive versprechen am 3. Juni 2018 einen interessanten „Sonntagsspaziergang“ im Arresthaus in der Kirchstraße. Die Ausstellung ist von 15:00 Uhr bis 17:00 Uhr geöffnet.

Und bitte nicht vergessen,

am Freitag, 8. Juni 2018, ab 19:30 Uhr,

spricht Wolfgang Werkmann im Rahmen der Freitagsveranstaltungen, zu denen der Geschichtsverein jeden 1. Freitag im Monat einlädt, in der  „Gud Stubb“ in der Lutherstraße 15
noch einmal über seine Ausstellung, zeigt eine Menge neuer Bilder und berichtet über bekannte und nicht bekannte Ereignisse aus den fünfziger und sechziger Jahren.  

Es lohnt sich in jedem Falle, um 19:30 Uhr einen Abstecher in die „Gud Stubb“ einzuplanen und erst danach, ausgestattet mit neuestem Gesprächsstoff, beim gerade eröffneten
„Klammerschnitzerbrunnenfest“ 2018 vorbei zu schauen.

 

 

  • 2017-11-30: "Notizen zur Ortsgeschichte Nr.30" - „Zur Erinnerung - †16. November 1937“

Die neue Ausgabe der Notizen zur Ortsgeschichte ist ab sofort beim Geschichtsverein Egelsbach e.V., im Bürgerbüro der Gemeinde Egelsbach und im Buchhandel erhältlich.


Autor Carsten Knöß ist gebürtiger Darmstädter und in Egelsbach aufgewachsen. Er ist Mitglied des Geschichtsvereins und erinnert in der 120-seitigen Lektüre an den Flugzeugabsturz am 16. November vor 80 Jahren. Bei diesem starben die ehemalige Darmstädter Großherzogin Eleonore, ihr Sohn Georg Donatus, seine Frau Cécile und deren kleine Söhne Ludwig und Alexander nahe der belgischen Stadt Ostende. Einige Wochen vorher, am 9. Oktober, war Großherzog Ernst Ludwig einem Lungenleiden erlegen.


Das kleine Buch enthält anhand alte und zum großen Teil bisher unveröffentlichte Postkarten und gibt einen spannenden Einblick in die Geschichte der letzten großherzoglichen Familie.
Das Buch beginnt mit dem allerersten Foto des späteren Großherzogs Ernst Ludwig. Es zeigt ihn in seinem Geburtsjahr 1868 als Säugling im Bettchen liegend. Es folgen Postkarten mit Bildern der Eltern - Ludwig IV. und Alice - und der vier Schwestern sowie Fotos von der ersten Hochzeit Ernst Ludwigs mit Victoria Melita von Sachsen-Coburg und Gotha und ihrer gemeinsamen Tochter, Prinzessin Elisabeth, dem in Darmstadt so beliebten Prinzesschen. Chronologisch geht es weiter mit Bildern der zweiten Hochzeit Ernst Ludwigs mit Eleonore von Solms-Hohensolms-Lich, der Söhne Georg Donatus und Ludwig, der Hochzeit des Erbgroßherzogs mit der griechischen Prinzessin Cécile und mit Aufnahmen der zahlreichen namhaften Besucher, die die Familie auf Schloss Wolfsgarten empfing. Neben den Postkarten bebildern auch zahlreiche, jetzt erstmals gezeigte, Familienfotos aus dem Großherzoglichen Familienarchiv die Publikation. So wird der Leser und Betrachter Augenzeuge ganz privater Momente. Besonders anrührend ist ein Bild von Ernst Ludwig, aufgenommen wenige Wochen vor seinem Tode: Er liegt in einem Liegestuhl im Garten von Schloss Wolfsgarten, auf seiner Schulter hat sich eine zutrauliche Ente niedergelassen. Auf einem anderen Foto ist Großherzogin Eleonore zu sehen, die ihre beiden Enkel Alexander und Ludwig mit einem großen Teddybären im Arm hält.


Neben Landgraf Donatus hat noch ein weiterer, sehr prominenter Verwandter der Hessens ein Grußwort geschickt: Prinz Philip, Herzog von Edinburgh und Gemahl der englischen Königin Elisabeth. Zum einen ist er Nachfahre der aus Darmstadt stammenden Familie Battenberg / Mountbatten, zum anderen der „kleine“ Bruder von Prinzessin Cécile von Griechenland, der Frau des Darmstädter Erbgroßherzogs. Auf einigen Bildern im Buch ist der heute 96-Jährige als acht- und zehnjähriger Blondschopf unter anderem beim Frühstück mit seinen Eltern in Schloss Wolfsgarten und bei der Hochzeit seiner Schwester mit Georg Donatus zu sehen.

 

  • 2017-11-21: Neues von der "Römerstraße":

Die Existenz einer Römerstraße an der Grabungsstelle konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden. Gesine Weber von der Unteren Denkmalschutzbehörde des Kreis Offenbach hat uns einen kleinen Bericht über den Grabungsverlauf zukommen lassen und die Erlaubnis zur Veröffentlichung gegeben. Wir bedanken uns hierfür herzlich. Ein großer Dank gilt auch den fleißigen Helfern rund um die Grabung und natürlich Helmut Fink für die große (und kostenfreie) Hilfe bei der Verfüllung der Grabung und Herstellung des Ursprungszustandes der landwirtschaftlichen Fläche.

HIER GEHT ES ZUM BERICHT


 

Bild: Ellen Thomin